Wildblumenmischungen wässern oder nicht?

Schaden oder Nutzen?

Die Hitzewelle hat die Schweiz erreicht und die Böden sind trocken. Nun stellt sich die Frage, ob die Neusaaten von Wildblumenflächen bewässert werden sollten.

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Wildblumen sind Ökotypen und keimen in der freien Natur erst dann, wenn die Bedingungen optimal sind. Die Wildblumen haben eine durchschnittliche Keimzeit von 1-3 Monaten oder auch länger. Deshalb müsste eine Fläche über diesen Zeitraum ständig bewässert werden? Dies macht jedoch keinen Sinn und bringt auch keinen Nutzten. In bewässerten Flächen werden sich die Gräser schneller etablieren und verdrängen dann die Wildblumen. Das führt in den meisten Fällen zu einem Gräser betonten Bestand.

Bei Neusaaten ist jedoch darauf zu achten, dass der Säuberungsschnitt nicht während einer Hitzewelle getätigt wird. Lassen Sie die Spontanflora lieber über diese Zeit stehen und mähen Sie diese erst danach ab. Lieber sind die Keimlinge in der Spontanflora vor der grossen Hitze und prallenden Sonnenstrahlen geschützt, als wenn diese in der Sonne gebraten werden. 

Auch bestehende Wildblumenflächen benötigen keine Bewässerung. 

Die Mischungen von UFA-Samen enthalten von jeder Art verschiedene Populationen und überstehen so auch eine Hitzeperiode ohne Wasser. Unsere Wildblumenmischungen enthalten von jeder Art frühe, mittlere und späte Populationen. Durch diese Populationen keimen nicht alle Samen zusammen, sondern gestaffelt. So werden auch nach einer Trockenperiode noch sehr viele Samen keimen.

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